Naturfreunde Wolfratshausen Berichte

                                      Naturfreunde Wolfratshausen e.V. 
 
 
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19.02.2012
Gamshütte
9 Naturfreunde haben trotz feuchter Aussichten ihren inneren Schweinehund bezwungen und sind dann überaschenderweise völlig trocken von der Talstadion der Wankbahn in Garmisch über St.Anton zur Gamsalm gewandert. Nach Einkehr mit etwas schlichter Küche ging es mit guter Stimmung und dank Grödel rutschfrei nach Partenkirchen zurück.
Günter St.



12.02.2012
Lenggrieser Hütte, 1.338m
7 Naturfreunde gingen vom Parkplatz, bei -20°, Richtung Lenggrieser Hütte. Bald war von der Kälte aber nichts mehr zu spüren. Als wir an der Hütte ankamen, waren alle ganz schön durchgeschwitzt. Nach einer längeren Einkehr ging es bei herrlichem Wetter und winterlicher Landschaft zurück zum Parkplatz.
Günter Kl.



22.01.2012
Aueralm, 1.299m
Es war eine zeitweise etwas zugige Wanderung zur Aueralm. Als wir wieder trocken, aufgewärmt und frisch gestärkt die Aueralm verließen wurden wir von einem kräftigen Schneesturm begrüßt. Auf dem geschützten Waldweg wurde es für uns, 12 Naturfreunde, dann wieder wärmer. Ein abschließendes Geburtstagsschnapserl beendete die schöne Wanderung,
bei der auch Werner wieder dabei war.
Günter St.


08.01.2012
Buchsteinhütte, 1.260m
18 Naturfreunde einschließlich einiger Gäste staunten nicht schlecht, wieviel Schnee es eine Autostunde von uns schon gibt. Bei dauerhaften Schneefall stapften wir durch die malerisch verschneite Landschaft und waren froh über die warme, trockene Buchsteinhütte nebst Essen und Trinken. Auf gleichen Weg aufgetankt mit frischer Luft und leicht angefeuchtet ging es nach leichten Rutschpartien zurück nach Hause.
Günter St.


11.12.2011
Hochalm, 1.428m
Am 11. Dezember 2011 gingen wir die erste Wintertour mit Schnee. Vom Parkplatz am Sylvensteinstausee wanderten wir, 14 Naturfreunde/Innen, hinauf zur Hochalm auf 1.428m. Der  zähe graue Nebel beim Losgehen hat uns nicht gestört, denn bald sahen wir den blauen Himmel durch die Nebeldecke blitzen. Am Gipfel angekommen genossen wir strahlende Sonne und einen herrlichen Blick in alle Richtungen: z.B. auf Roß- und Buchstein, Guffert, Juifen, Zugspitze, Brauneck und viele mehr, die aus der watteweißen Nebeldecke ragten. Nur das Isartal versteckte sich diesmal unter dickem Dunst.
Zum Abschluss kehrten wir noch ein beim Alten Wirt in Lengries.
Corinna E.


13.11.2011
Längenberg
25 Teilnehmer trafen sich, um dem Nebel zu entfliehen. Vom Parkplatz in Arzbach ging es bei frostigen Temperaturen los. Aber nach 30 Minuten tauchten wir aus dem Nebel auf, und die Sonne strahlte uns an. Über die Probstbauernalm, Lexenalm gingen wir in 2Std. zum Längenberg, oberhalb der Neulandhütte. Nach einer ausgiebigen Rast, bei herrlichem Sonnenschein, mit Blick auf Brauneck, Achselköpfe, Bendiktenwand, usw. ging es auf dem gleichen Weg wieder zurück. Kurz bevor uns der Nebel wieder verschluckte, genossen wir bei einer kurzen Rast noch einmal die Sonne. Zum Abschluss eines schönen Tages wurde beim Kramerwirt in Arzbach noch eingekehrt.
Günter Kl.



29.10.11
Saisonabschluss
Ein gelungener Abend in den Stubn der Flößerei. Essen, Trinken und Räumlichkeiten gut, tolle Musi, begeisterungsfähige und nimmermüde Tänzer. Austoben ohne Berg. Sogar die Tanzmuffel sind aufgewacht höre ich da jemand sagen.
Günter St.




23.10.2011
Brünnstein
26 Naturfreunde wollten am 23.10.2011 das wunderschöne Bergwetter genießen. Ausgestattet mit genauen Anweisungen und Instruktionen von unserem Vorstand Werner, der uns leider an diesem Tag nicht führen konnte, begann unsere Wanderung beim Berggasthof „Rosengasse“ kurz vor dem Tatzelwurm am Sudelfeld.
Zuerst mit recht steilem Anstieg teilweise durch Wurzelwege im Wald, dann aus dem Wald heraus nur noch mäßig steil bietet sich uns sonnigem Herbstwetter, buntem Herbstlaub, gelbgefärbten Lärchen und frisch gefallenem Schnee eine traumhafte Kulisse.
Vorbei an der Seeon- und der Himmelmoosalm erreichen fünfzehn Wanderer nach ca. 2,5 Stunden das Brünnsteinhaus in 1360 m Höhe. Die anderen elf Naturfreunde wollten unbedingt auf den Gipfel des Brünnstein, der auch ganz unschwierig über ein paar Felsen bewältigt wurde.
Auf der Sonnenterrasse des DAV-Hauses genießen alle die warme Herbstsonne und die gigantische, gegenüberliegende Bergsicht. Wir sehen u.a. den Großglockner, Großvenediger und den Kaiser. Nach ausgiebiger Pause treten wir den Rückweg an. Die „Gipfelstürmer“ trinken noch einen Kaffee bzw. gönnen sich ein leckeres Stück Kuchen und brechen eine halbe Stunde später auf.
Es geht keineswegs nur bergab, sondern der Rückweg über die Nordseite erweist sich als tückisch mit einigen Anstiegen, dazu waren die Wege meist aufgeweicht. So sahen wir am Ende aus als hätten wir eine Schlammschlacht überstanden, was aber der Freude über diese schöne Abschlusswanderung keinen Abbruch tat.
Bärbel



25.09.2011
Sonnenberg/Sonnenspitze
Trotz bestem Wetter trafen sich nur 8 Naturfreunde/innen am Hatzplatz. Wir fuhren nach Oberammergau zum Parkplatz des Kolbensesselliftes. Der Tourenleiter hatte das Vergnügen mit 7 Bergsteigerinnen zu gehen.
Der Weg führte uns an der Kolbenalm vorbei, über einen wunderschönen Steig, zur Sonnenspitze, 1.622m. Nach einer guten Gipfelbrotzeit ging es weiter über den Sonnenberggrat zum Pürschlinghaus. Da dort reger Betrieb herrschte, gingen wir nach einer kurzen Pause, über den Kofelsteig zur Kolbensattelhütte. Dort stärkten wir uns mit Kuchen, Kaiserschmarren usw. Anschließend ging es wieder zurück zum Parkplatz und eine herrliche Bergtour war wieder vorbei.
Günter Kl.



11.09.2011
Ausflug nach Stans / Tirol
Ab Laurentiuskirche ging der Weg zur Wolfsklamm. Die archaische Felsschlucht mit Stegen und Brücken, 354 Stufen und vorbei an brausenden Wasserfällen gab es zu erklimmen. Einen der ältesten Wallfahrtsorte Tirols, der St. Georgsberg mit seiner Kapelle wollten wir besuchen. Bei dem hochsommerlichen Wetter lechzten in der dortigen „Wallfahrtseinkehr“ alle nach einem kühlen Trunk und einem gutem Mittagsmahl. Nach der Besichtigung der prunkvoll ausgestatteten Kapelle ging es auf schattigen Wegen weiter zu dem einsam stehenden Kirchlein Maria Tax. Die Fresken dort konnten wir leider nur durch die geschlossene Türe betrachten.
Schloss Tratzberg war unser nächstes Ziel welches wir bergauf / bergab bei guter Laune erreichten. Mit seinen prächtig ausgestatteten Zimmern, orginalen Möbel und großen Wandmalereien, wie dem Stammbaum der Habsburger, hat uns dieses Juwel bei einer Führung überrascht. Sehenswert natürlich auch die Waffenkammer mit verschiedensten Waffen vom Schwert bis zu Schusswaffen einschließlich verschiedenster Ritterrüstungen.
Kurz entschlossen schwangen wir uns danach in den Tratzberg – Express der uns mit Juhu zu dem tiefer liegenden „Schlosswirt“ brachte. Na, Essen und Trinken hat hier jedenfalls allen geschmeckt. Ein guter Ausklang für 28 Naturfreunde und den etwas gemütlicheren „Erlebnistag“ den diesmal Günter S. geführt hat.
Bärbel




01.09.-03.09.2011
Abenteuer Dolomiten,Ferrata Brigata Tridentina, Ferrata delle Trincee.
Am Do. wandern Günter, Ewald, Gerlinde,,Erna Brigitte S. und Bärbel vom Grödnerjoch (2137 m) zum Cirjoch (2436 m). Mittagsrast an windgeschützter Stelle unterhalb des von uns so bezeichneten „Hundskopfs“ / Crespeinajoch, denn graue Wolken sind aufgezogen. Weiter vorbei am Crespeiner See bis sich bei trüber Sicht kräftiger Regen einstellt. An der Ciampei Scharte verzichten wir auf den Rundweg zum Ciampatsch und kehren um. Als wir richtig durchfeuchtet sind spitzt wieder die Sonne und wir genießen in der Jimmy Hütte Kaffee, Apfelstrudel und Wacholder-schnaps und den Blick auf die gegenüberliegende Sella.
Zeitgleich waren am dortigen Piscadu Klettersteig die Bergsteiger Hildegard, Brigitte D., Christa, Rita,, Corinna, Roland, Alois, Wallo mit Unterstützung von dem gehandikapten Werner aktiv. Später eintretender Regen verhinderte auch hier den vollständigen Aufstieg, kurz vor dem Ziel musste aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden.
Gemeinsam speisen wir noch im „Meselos“ dem Stammlokal von unserem Hans, bestaunen den Klettersteig von unten und fahren dann nach Arabba zu unserer Pension „Monika“. Der Abend der noch immer nicht müden Naturfreunden klingt in einer nahen Pizzeria aus.Nur wenige Meter neben der Pension starten wir am Freitag mit der Seilbahn auf den Porta Vescovo (2511 m) und begleiten die Bergsteiger zum La Mesola und dem Klettersteig Via Ferrata delle Trincee. Gespannt verfolgen wir Alois, Roland, Hildegard und Brigitte D. und den Andrang vieler Kletterer bei Sonne und besten Bedingungen. Weiter auf dem Höhenweg blicken wir auf die Marmolata und können bis zur Rückkunft der Kletterer entspannen. Gemeinsam wandern wir dann mit Zwischenstop beim „Refugio Viel da Pan“.über den wohl schönsten Höhenweg der Dolomiten dem „Bindelweg“ zum „Pordoi Joch“.
Auf der Suche nach einem guten Risotto ist Werner bei „ Maria“ bereits fündig geworden. Vor einer traumhaften Bergkulisse und mit Sicht auf viele vorbeifahrende Oldtimer können wir Wein und Essen genießen. Nach kurvenreicher Fahrt geht es zurück nach Arabba und dort auch zu abendlicher Musik und teilweise auch Tanz ins Schützenzelt.
Freitag ist eine Wanderung am Kreuzkofel geplant. Da noch Zeit zur Abfahrt ist holen Alois und Wallo ihre Instrumente hervor und musizieren zu unserem Vergnügen. Corinna und Hildegard lassen ihre Beine dazu wirbeln. Die Wirtin und andere Gäste spenden auch Beifall zumal Alois noch ein italienisches Lied zum Besten gibt.
Nach der Fahrt nach St. Leonhard geht es über einen wunderschönen, aber schweißtreibenden Pilgerweg zu Kirche und Herbergshaus Heiligkreuz. Unsere nimmermüden Sänger Erna, Hildegard und Alois singen nach einer Brotzeit in der Kapelle und vor der schönen Bergkulisse des Kreuzkofels (2907 m) vor vielen Zuschauern und sorgen so für eine schöne Erinnerung.
Nach dem Abstieg oder der bequemeren Variante mit der Seilbahn landen wir alle in einem Eiscafe. Wallo und Alois lassen vor der Heimreise noch das letzte Mal ihre Musik erklingen.
Vielen Dank an Werner für seine Planung, welche uns eindrucksvolle Tage beschert haben.
Bärbel
PS. Zu erwähnen wäre bei der Rückfahrt noch, dass die Fahrer welche Wallos „Abkürzung“ fuhren ca. 1 Stunde später zuhause eintrafen als die, welche den „Umweg“ fuhren. Genossen haben sie dafür aber eine Vielzahl an Kurven und Kehren und manch eine grandiose Aussicht. Leider hatten die Fahrer nur etwas wenig davon.




11.08.-12.08.2011
Eindrucksvolle Tour über die Mayrbergscharte und Wagendrischlhorn zur neuen Traunsteiner Hütte gelungen.

Dank des herrschenden Sonnenfensters und unserer guten Kondition hatten wir die besten Tourenvoraussetzungen für diese Tage erlangt.
Schon bei der Auffahrt nach Obermayrberg waren wir von den im vollen Sonnenlicht stehenden Berggestalten Stadelhorn, Wagendrischlhorn und dem Häuselhorn beeindruckt. Noch unvorstellbar für uns , dort hinaufzukommen. Zunächst auf Forstwegen führte der Aufstieg für Brigitte, Rita, Corinna, Roland, Ewald und Werner durch das Naturschutzgebiet der Salzburger Kalkhochalpen, die den Nationalpark Berchtesgaden erweitern. Deutlich dreigeteilt sind die Anforderungen auf dieser Route. Leichte Wanderung bis zur Hochgscheid - Jagdhütte, schweißtreibend und kraftraubend durch eine felsige Rinne zum Hochgscheidsattel hinauf und weiter auf dem Loferer Steig über Graspolster und Schrofen, teils auf brüchigen Rippen zum Sockel des Stadelhorns schon recht schwierig . Die Steilstufe zur Mayrbergscharte ist als Klettersteig angelegt. Mit Hilfe eines Drahtseiles, und fester Griffe, gut Ausgerüstet mit Klettersteigset und Helm, wurde diese Passage ohne Probleme, jedoch mit erkennbarer Anspannung, bewältigt. Der zweite reizvolle Klettersteig führt über Felswandl, luftige Kanten und sogar einem kleinen Kamin dann über den Grat zum Wagendrischlhorn, unserem Ziel mit 2251 Meter Höhe. Die Belohnung war gewaltig. Uns gegenüber standen die Loferer- und die Leoganger Steinberge, die Felsburgen des Wilden Kaisers, im Süden die Schneespitzen der Glockner und Venedigergruppe und ganz nah die wilden Abbrüche des Stadelgrabens. Man hätte endlos schauen können.
Über die Nordflanke stiegen wir ins Wagendrischlkar ab. Mühsam führte der verwickelte Steig durch ein endloses Felsgewirr und um Dolinen herum zur Roßgasse und endlich über die Reiteralm zur neuen Traunsteiner Hütte, unserem Übernachtungsplatz. Wir waren an diesem Tag ca. 1400 Hm aufgestiegen. Mehrere Weißbier waren notwendig um unseren Pegel wieder einzuregulieren. Der Abstieg nach Mayrberg über den Alpasteig dauerte nochmal 4 Stunden und war sehr abwechslungsreich. Sehr abwechslungsreich und reichlich war auch unser Abschiedsessen im Gasthaus Obermayrberg.
Fazit. ein wunderschönes Bergerlebnis mit Freunden - Bei der Heimfahrt hat uns der Alltag eingeholt - ca. 20 Km Stau auf der Autobahn.
Werner




07.08.2011
Ein alter Klassiker, die Tour vom Rontal zum Tortal.
Die Tour zur Torscharte, 1793 m, bei Hochsommerwetter, pfeifenden Murmeltieren und blühenden Edelweiß blieb leider ein Wunschtraum.
Dauerregen und batzige Steige waren die Realität. Richtiges Sauwetter. Doch Irgendwas geht immer. Wir haben den Start von 7 auf 9 Uhr verschoben, 3 Leute standen wahrhaftig um 7 schon am Parkplatz. Regenhose und Regenschirm eingepackt und sind losmarschiert. Von der Hennerau im Breitenbachtal am Schliersee zur Gindelalm. Was macht uns das Regenwetter wenn anschließend warme und gemütliche Almstuben auf uns warten.
Nach einer Stunde Regenaufstieg Einkehr in Gindelalm 2 zum Mittagessen in gemütlicher Runde. Anschließend Kaffeetrinken in Gindelalm 3 am warmen Ofen bei von der Oma gebackenem Kuchen. Abgerundet wurde die Hüttenrunde mit einem Schnapserl auf Gindelalm 1. Welch ein Glück, das es auch verregnete Tage gibt.
Werner




31.07.2011
Leichte Biketour um den Hirschberg
Ausgangspunkt unserer Tour war der Parkplatz in Bad Wiessee am Söllbach. Zuerst fuhren wir (acht Teilnehmer) durch das schöne Söllbachtal stetig flach ansteigend die Forststraße entlang. Nach gut 5 km gab es einen strafferen Anstieg, aber auch dieser war zu bewältigen und vor allem hatten wir von hier einen wunderbaren Blick auf die Umgebung, besonders auf den Leonhardstein und auf den Roß- und Buchstein und linkerhand auf den Hirschberg. Nach insgesamt einer Stunde erreichten wir die Schwarztennalm und gönnten uns bei Sonnenschein auf der Terrasse leckere Weißwürste um uns für die vier Kilometer lange Abfahrt zu stärken.Als wir nach der Abfahrt die Straße überquerten, fuhren wir entlang der Weissach. Kurz nach der Klamm hielten wir an einem wunderbaren Fleckchen an. Leider fiel das geplante Bad „ins Wasser“, da die Temperaturen dafür doch nicht reichten. Aber dafür fuhren wir zur Herzoglichen Fischzucht in Kreuth und schauten uns die verschiedenen Fische (Saiblinge, Forellen, Renken usw.) an und die, die schon wieder Hunger hatten, verspeisten hier eine leckere Fischbrotzeit. Eine kleine Steigung führte uns hinauf zum Gasthof „Altes Bad“, vorbei am Bildungszentrum der Hans-Seidel-Stiftung, wo die CSU ihre Klausurtagungen abhält. Rundum herrliche Landschaften, Wiesen, Wälder, Berge. Wir machten einen Abstecher auf die Schwaiger-Alm (diesmal ohne Einkehr) und dann fuhren wir weiter zur Naturkäserei. Dort allerdings probierten wir den von Gerlinde als superlecker angepriesenen Kaskuchen (stimmt) und ein paar von uns kauften auch den dort angebotenen, heimischen Käse oder Joghurt aus frischer Heumilch. Weiter gings durch Rottach-Egern und zurück nach Bad Wiessee. Zum Abschluss machten wir noch einen kleinen Abstecher an das Ufer des Tegernsees um dann die letzten Meter zurück zum Ausgangpunkt zu fahren. Es war eine tolle Tour mit vielen Erlebnissen und leckeren Schmankerln.
Rita Heinz

09.-10.07.2011

Hüttenwochenende, Laliderer Tal
Vo Wolfratshausen bis Hinterriss ging`s recht schnoi,
Autos olle im Konvoi,
marschierten zu de Laliderer nauf,
und d`Sunn brennt uns an Schädl drauf.
As Haus is schee, Kuchl ganz nei,
Waschbeckn mit Spieglschrank dabei,
dort sah man so manchen heißen Strip,
nur oa Kollege macht net mit,
mog si net waschn, hod er gedröhnt –
und mia hän eahm aso verwöhnt,
füllten warms Nudelwasser in Topf,
doch er verweigert, der sture Kopf
und hod si net amoi geniert,
weil er ohnehin net transpiriert.

Anni ziagt Spitzenhöserl o
und begeistert jedn Mo,
Werner is a blos a schwacher Mann
hod ihra glei recht schön getan.
Marianne, voll Neid sogt si,
i näh mia a so Spitzerl hi.

Wildsäu kamen her zum Haus,
dachten es wär scho Nikolaus,
denn mit Nüssen lockt`s da Rudi o,
aus Dank springt `n pfei grod oane o.

Rotwein taten wir probiern,

s` gab durchaus nix zum kritisiern,
Kronkorken warnn zwar scho verrost,
dafür hod er uns net vui kost,
hod gschmeckt und macht koa Schädlwee,
der guade, oide „Kalterer See“.

Falkenhüttn, Mahnkopf gschafft,
de oa vielleicht mit letzter Kraft,
schee war`s und wir lachten sehr,
kumma sicher zu am Nudelhupf wieder her.



26.06.2011
Spiessnägel
Solln wir oder solln wir nicht? Das Wetter sah am frühen Morgen für eine Bergtour überhaupt nicht berauschend aus und wurde auf der Fahrt ins Spertental, Nähe Kirchberg/Kitzbühl, auch nicht besser. Es goss in Strömen, aber Besserung am Mittag war angesagt. Also erst mal in der Oberlandhütte bei einem Capuccino abwarten. Mit leichtem Nieselregen dann und durch Nebelschwaden zur Hirzeggalm und von dort zum Gipfelkreuz, auf 1880 m Höhe. Die 860 Höhenmeter waren dank schöner Wege gut zu gehen und langsam zeigte sich stellenweise auch blauer Himmel, mit allerdings noch bescheidener Aussicht. Nach kurzer Rast dann über den breiten Bergrücken durch große, leider schon etwas verblühte Almrauschfelder in Richtung Rettenstein. Zum Baden war es in den dunklen Hochmoortümpeln leider etwas frisch, wir wollten auch nicht die Seeungeheuer stören. In einem Bogen ging es dann zurück zu einer zünftigen Brotzeit bzw. zu Kaffee und Kuchen in die Hirzeggalm mit guter Bewirtung und dem netten Hüttenhund „Wasti“. Der Abstieg dann etwas beschwerlicher durch Steine und Matsch – oder lag es nur an dem Abschiedsschnapserl. Zur Kühlung der heißen Gelenke im Tal dann noch eine echte Kneipp Tour, selbst für einen Franken eine tolle Tour mit viel Spaß.
Günter St.


17.06.2011
Naturfreundetreffen an der Vereinshütte.
An jedem 3. Freitag im Monat treffen sich die Naturfreunde an der idyllisch gelegenen Blockhütte am Weiher beim Campingplatz. Mit Kaffee trinken beginnt üblicherweise der gemütliche Nachmittag. Manchmal wird erst ein Spaziergang zum Bergwald eingeschoben, ein
andermal schauen wir nur den Fischen im Weiher zu. Abends wird oft gegrillt und Unterhaltsames betrieben.
Gestern war wieder so ein Freitag. Es begann mit Erdbeer- und Rhabarberkuchen, dazu kam noch ein Käse- Mandarinenkuchen. Und Kaffee natürlich. Ein Dank an alle backende Kuchenspenderinnen. Unter den ausladenden Ästen der alten Eschenbäume konnte man sich an den liebevoll hergerichteten Tischen seinen Sonnen oder Schattenplatz aussuchen. Es finden sich alte und neue Freunde zusammen. Gesprächsstoff gibt es reichlich. Viele zusätzliche Touren müssen geplant werden. Dann kommt Günter Stetter ins Spiel.
Der Grill muß angeheizt werden. Spätestens wenn die Grilldüfte in die Lüfte steigen bekommt jeder plötzlich Hunger. Kartoffelsalat, Eiersalat und Tomatensalat mit Mozarella waren gestern im Angebot. Zu späterer Stunde, weil der warme Sommerabend länger dauerte, wurde noch Brot und Obadzda gereicht, dazu der Rest vom Rhabarberkuchen und ein gutes Schlückchen dazu, alles Sünde - oder?
Werner Sch.


13.06.2011
Geierstein
Trotz schlechten Wetters fanden sich 12 Naturfreunde am Treffpunkt ein, um auf den Geierstein zu gehen. Als Tourenführer waren die Christa und ich natürlich dabei. Wir stellten unsere drei Autos am Parkplatz vom Schwimmbad Lenggries ab. Es hat von Anfang an genieselt. Wobei während des Aufstiegs der Regen zunahm. Der Weg war aber ganz gut zu gehen.
Die Luft war sehr dampfig. Es war fast wie im Regenwald. Als wir am Gipfel ankamen, blieben wir nur eine halbe Stunde, da es nicht aufhören wollte zu regnen. Der Rückweg führte uns über das Markeck. Es hatte endlich aufgehört zu regnen und das war auch gut so, denn der Rückweg führt überwiegend durch den Wald und es war zum Teil sehr matschig und rutschig. Als wir auf halben Weg eine Pause einlegten, konnte die Bärbel endlich ihre Gipfel-Brotzeit aufessen. Wir waren guter Dinge. Als wir wieder unten ankamen und es wieder regnete, beschlossen wir, im Kramerwirt in Arzbach einzukehren. Frisch gestärkt fuhren wir nach Hause. Alles in allem war es wieder ein schöner und vergnüglicher Tag.
Rita Heinz



05.06.2011
Radltour über Mooseurach
Mit guter Laune und bei herrlichem Sonnenschein machten sich 11 Naturfreunde- Radler auf den vertrauten Weg. Ein frühes Bad im warmen Bibisee konnte noch nicht alle begeistern und von der Ausrede kein Badezeug dabei zu haben wurde reichlich gebrauch gemacht. Wenig später durfte von allen ein mäusesuchender Turmfalke samt Rüttelflug über die Königsdorfer Wiesen beobachtet werden. Nachdem die Auffahrt nach Mooseurach geschafft und der Puls sich beruhigt hatte boten sich die blau leuchtenden Iris und viele Orchdeen in den Filzen zur Belohnung. Bei Fletzen, einem Hegeort der Murnau Werdenfelser Rinder, wurde bei den braunen Kühen samt Kälbern und wohl glücklich im Erdreich wühlenden Schweinen die nächste Info-Rast abgehalten. Dann endlich der Hoislbräu, ein schattiger Biergarten, Essen und Trinken, eine freundliche und fesche Bedienung. Man tat sich schwer, wieder weiter zu radeln. Irgendwann dann Hohenleiten, Filzbuch, Haidach und Degerndorf. Zum Ausklang und zum Zeichen der guten Kondition erklommen wir alle per Radl den Degerndorfer Kapellenberg, Hochachtung.
Werner Sch.



02.06.2011
Leichte Biketour in die Jachenau
Wir fuhren, 11 Naturfreunde/innen, von der Bretonenbrücke zum Sylvensteinstausee. Weiter ging es durch das Schronbachtal in die Jachenau, nach Petern. Weiter durch das Reichenaubachtal nach Jachenau. Dort kehrten wir zur verdienten Mitagspause, im Gasthof zur Jachenau, ein. Frisch gestärkt fuhren wir über Wildengraben, Rehgrabenalm und Leger zurück zum Parkplatz. Es war eine schöne Biketour mit 46Km Länge und 600Hm.
Günter K.



29.05.2011
Bergtour zum Hochschergen, 1.395m
25 Naturfreunde/innen fuhren über Murnau, Bad Kohlgrub, Saulgrub und Altenau nach Unternogg. Vom Parkplatz ging es erst über die Forststrasse, dann einen steilen Steig, in 1,45 Stunden, zum Gipfel. Bei schönstem Wetter machten wir eine ausgedehnte Rast und sangen Günter Stetter ein Geburstagsständchen.
Nach dem Abstieg kehrten wir im Naturfreundehaus, in Saulgrub, ein.
Günter K.



22.05.2011
Radltour Pupplinger Au -Weideprojekt mit Murnau-Werdenfels-Rindern
Leitung: Jobst Hahn, Forstwirt, ca. 20 Teilnehmer, herrliches Wetter
Jobst gab zu Beginn einen kurzen naturwissenschaftlichen Überblick über die Entstehung des Isartals.Bei den Stopps an verschiedenen Stellen ging er dann auf die mineralstoffarme Bodenbeschaffenheit des Auwaldes ein. Er erklärte die Gründe der Veränderung des Bodens und somit auch des Mineralstoffgehaltes und des damit einhergehenden Pflanzenwachstums je nach Entfernung zum Fluss.
Wir erfuhren Interessantes über Pionierpflanzen, die „Weichholzaue“ (Weiden, Tamarisken) und die „Hartholzaue“ ( Kiefer, Bergahorn, Bergulme) mit ihren selten Blumen, die sämtlich aus den Alpen zugewandert seien.
Und tatsächlich, an den Wegesrändern sahen wir viele Enzian, Steinröschen, Knabenkraut und Frauenschuh. Auf der Straße nahm eine Kreuzotter ein Sonnenbad. Laut Jobst gebe es viele Kreuzottern in verschiedenen Farben im Auwald.
Um den Zustand des Auwaldes erhalten zu können, sei es jedoch erforderlich, den dichten Bewuchs mit Pfeifenrohrgras kurz zu halten. Sonst können die seltenen Blumen und Orchideen nicht mehr gedeihen. Vor allem aber könne der Samen die Kiefer nicht mehr anwachsen, da der Nährstoffgehalt des Bodens zunehme und somit nicht mehr geeignet sei für die Kiefer. Man plane deshalb auf ausgewählten und umzäunten Flachen eine Beweidung mit Rindern der widerstandsfähigen Rasse Murnau-Werdenfels.
Lasst uns hoffen, dass sich das Weideprojekt als gut erweise, damit dieser einzigartige Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere erhalten bleibt und damit wir weiter nach Herzenslust dort wandern, radeln und baden können. Nicht viele Menschen haben so ein herrliches Naturschutzgebiet direkt vor der Haustür!
Anni P.


01.05.-06.05.2011
Radeln am Bodensee
Sechs wunderschöne, fast immer sonnige Tage verbrachten 13 Radler (10 Frauen, 3 Männer) am Bodensee. Die Inselstadt Lindau begrüßte uns am Anreisetag zwar mit einigen Regentropfen, aber kaum war der Begrüßungscappuccino getrunken, zeigte sich die Sonne für einen Bummel zum Hafen. Weiter ging es nach Radolfzell, wo wir in der Nähe der Stadt bei einer wackeren Bäuerin unsere Ferienwohnungen bezogen. Nun wollten wir auf die Räder steigen. Wir nutzten den Spätnachmittag für eine zweirädrige Rundfahrt in Radolfzell. Aber dann der kurze Heimweg…. der Himmel öffnete plötzlich alle Schleusen und bestrafte gleich am ersten Tag gehörig die Unfolgsamen, die kein Regenzeug dabei hatten.
Am zweiten Tag aber war die Sonne wieder da und begleitete uns den ganzen Tag auf die Insel Reichenau, wo wir köstlichen Bodenseefisch aßen, sehr beeindruckende, 1.000 Jahre alte Kirchen besuchten und zwischen den Gemüsefeldern und Weinbergen um die ganze Insel fuhren.
Am nächsten Tag hatten die Räder frei, denn wir wollten wandern. Es war gar nicht so leicht mit dem Auto von Radolfzell nach Schaffhausen zu kommen, überall war gesperrt! Nach tausend Kurven, Dörfern und Bergen kamen wir doch noch hin. Der Rheinfall glich alles wieder aus. Bei einer kleinen Wanderung am Rhein entlang und über kleine Brücken konnten wir ihn von allen Seiten betrachten. Dann ging es weiter zum Hohentwiel, wo wir es uns ziemlicht leicht machten, weil wir den halben Berg mit dem Auto hinauf fuhren. Wir waren aber schon ziemlich ausgepowert, weil es ebenso schwierig war, aus der Schweiz wieder herauszukommen. Die einzige Rheinbrücke in Schaffhausen war nämlich auch gesperrt. Das gab also wieder einen langen Umweg zum Hohentwiel. Die riesige Burgruine auf dem Berg hat uns nichtsdestotrotz sehr gut gefallen. Und auch die Sonne war wieder da und verließ uns bis zum letzten Tag nicht mehr. Am Abend machten wir noch einen Abstecher nach Konstanz, das wir uns nicht entgehen lassen wollten.
Am vierten Tag ging es nach Stein am Rhein. Das ist zwar auch in der Schweiz, aber mit dem Fahrrad kommt man leichter hin. Die Stadt Stein ist wahrlich eine Bilderbuchstadt - überall Fachwerk, bemalte Häuser und schöne Brunnen. Dazu blühende Sträucher und Bäume an jeder Ecke. Wir betrachteten die Schiffe, die auf dem Rhein Richtung See vorbeifuhren. Da fiel es einigen Radlern ein, dass man einen Teil des Rückwegs per Schiff machen könnte. Und so geschah es. Nur ein einziger tapferer Mann gefolgt von vier spritzigen Damen wagte sich aufs Fahrrad und brachte sein Gefolge sogar etwas weiter als zum vereinbarten Treffpunkt, da man gerade so richtig rasant in Fahrt war.
Der nächste Tag war der Insel Mainau vorbehalten. Über den Bodanrück radelten wir zum Überlinger See. Dann wandelten wir über den Damm auf die Insel und weiter zwischen Tulpen, Rhododendron, Pfingstrosen und vielen anderen Blumen und Büschen vorbei zum Palmenhaus und zum Schmetterlingshaus. Es ging vorbei am Schloss, immer Treppen hinauf und hinunter, mit Blick auf Meersburg und das Kloster Birnau am gegenüberliegenden Ufer.
Diese beiden Kleinodien waren dem Rückreisetag vorbehalten. Die Rokokokirche Birnau ist ebenso schön wie die Wieskirche. Und Meersburg …. einfach märchenhaft. Am besten gefiel uns natürlich der mittelalterlich gewandete Wächter am Eingang der Burg. Auf einer sonnigen Terrasse mit Blick auf Burg und See hieß es jetzt den Abschiedscappuccino zu trinken.
Eine gelungene Tour mit viel Sport, Kultur und Spaß!
Anni P.


Sonntag,
17.04.2011
Bergtour zum Zwiesel, 1.348m.
24 Naturfreunde und Gäste gingen, bei blauem Himmel, vom Parkplatz bei der Waldherrnalm,
an der Schnaiteralm vorbei, zum Gipfel. Leider verkroch sich die Sonne hinter einer Wolke und wir zogen nach einer Pause weiter bis unterhalb der Gassenhofer Alm, wo wir eine ausgedehnte Rast machten. Nach dem Abstieg kehrten wir in Wackersberg beim Altwirt ein.
Günter K.



Sonntag,
03.04.2011
Bergtour zum Waxenstein, 1.310m, bei Wegscheid.
Ausgangspunkt war der Parkplatz am Draxlhang. Es war dieses mal eine riesengroße Gruppe.
32 Naturfreunde und Gäste wollten das tolle Frühjahrswetter nutzen.Vom Parkplatz gingen wir, vorbei am Milchhäusl, bis zur Kotalm. Anschließend ging es auf schmalem Pfad zum Gipfel,
den wir in gut 1,5 Stunden erreichten. Nach einer guten Brotzeit und berauschendem Fernblick
ging es bis oberhalb der Kotalm abwärts. Dort wurde nochmals eine größere Pause eingelegt,
um die Sonne und den Ausblick zu genießen.
Auf der Rückfahrt kehrten wir in Arzbach, beim Arzbacher Hof, ein und ließen uns das Bier usw. schmecken. Ein herrlicher Tag ging zu Ende.
Günter K.



Freitag,
01.04.2011
Monatsversammlung im Löwenbräu
19 Naturfreunde trafen sich zur Monatsversammlung im Löwenbräu.
Nach der Rückschau und den bevorstehenden Aktivitäten im April wurde der Abend in gemütlicher Runde fortgesetzt.

Günter K.


19.03.-20.03.2011
Topoballturnier in Dinkelsbühl
am vergangenen Wochenende beim Topoballturnier in Dinkelsbühl haben die
Naturfreunde Wolfratshausen mit 2 Mannschaften (siehe Foto) gespielt.
Wolfratshausen I: Felix Beck, Tobias Beck, Lukas Hamm, Christoph Stiglmaier
Wolfratshausen II: Christoph + Markus Raab, Moritz Schrettenbrunner, Udo Hamm
Wir waren besonderst erfolgreich und haben die Plätze 1 (Wolfratshausen I)
und 2 (Wolfratshausen II) belegt.
Udo



Sonntag,
06.03.2011
Wintertour am 6.März zu Kesselalm und Breitenstein.
In vier Autos waren am Sonntag die 18 Naturfreunde unterwegs.Über Bad Tölz, Miesbach und Fischbachau im Leitzachtal fuhren wir nach Birkenstein, dem kleinen Wallfahrtsort am Fuße des Breitensteins. Nach gut einer Stunde Fußmarsch konnten wir auf der Kesselalm, 1275 m, unsere Speckknödelsuppe vertilgen. Etwas Wärme tat gut, denn die Luft war nicht sonderlich warm, von Sonne leider keine Spur. Sogar das Einheizen der Hütte hatte der Wirt wohl vergessen. Bald machten wir uns auf den Weiterweg, Richtung Breitenstein. Am Südhang zum Gipfel war der Schnee größtenteils bereits weggetaut. Bei zunehmender Anstiegshöhe wurden die schnee- und eisglatten Rutschpassagen immer häufiger. Die Gruppe teilte sich. Acht Personen stiegen wieder zur Hütte ab, die Mehrzahl jedoch stieg über die Hubertushütte, 1585m, zum Gipfel des Breitensteins, 1622 m. Vom Gipfel konnte man das Meer sehen, allerdings war es nur ein Nebelmeer. Beim Abstieg hat fast jeder von uns mindestens einmal mit dem Hosenboden auf dem Eis bremsen müssen. In der Hauskapelle an der Kesselalm und  später in der Wallfahrtskirche in Birkenstein konnten wir uns für den folgenlosen Abstieg bedanken. Als Belohnung leisteten wir uns noch ein großes Stück Torte im Winkelstüberl.
Werner


Freitag,
04.03.2011
35 Naturfreunde waren bei der Jahreshauptversammlung anwesend. Nach den Berichten des Vorstandes, der Kassenwartin und den Kassenrevisoren, wurde der Vorstandschaft, von den Anwesenden die Entlastung erteilt.
Bei einer kleinen Brotzeit wurde der Abend mit Sketchs, Liedern und gelungen Liedervorträgen durch Alois weitergeführt.


Bericht über das Tourenjahr 2010


Sonntag,
06.02.2011
Am 06. Februar machten die Naturfreunde bei herrlichem Sonnenschein und einer Temperatur im zweistelligen Plusbereich eine leichte Winterwanderung am Südhang des Wank bei Garmisch-Partenkirchen. Vom Parkplatz beim Gasthof „Schöne Aussicht“ ging es stetig leicht bergauf in östlicher Richtung mit einzigartigem Blick auf Zugspitze, Alpspitze und Waxenstein. Beim „Gschwandnerbauern“ gab es eine längere Mittagspause. Das Essen dort konnte sich mit dem schönen Wetter und der herrlichen Aussicht messen, denn es war sehr gut. Danach musste allerdings noch mal ein Aufstieg bezwungen werden, wobei der vorher verzehrte Schweinebraten oder das Hirschgulasch manch einen heftig ins Schwitzen brachten. Dafür gab es später noch auf einem Sonnenhang eine längere Rast. Nun hatten wir die Spitzen des Karwendel und Wetterstein bis zum Kramer zum Greifen nah. Als alle sich satt gesehen hatten, gab noch eine tolle Schneeballschlacht. Dann ging es bergab und bald waren wir wieder am Ausgangspunk. 26 Personen hatten an der Wanderung teilgenommen. 320 HM wurden bezwungen.
Anni Pröschel



Sonntag,
23.01.2011
Wintertour zum Altlacher Hochkopf 1.328m / Hochkopfhütte (500Hm)
Vom Parkplatz in Altlach, am Walchensee, gingen wir (25 Personen) über tiefverschneite Forstwege und Steige, in 2 Stunden, zum Hochkopfhaus, 1.299m. Das ehemalige Jagdhaus König Ludwigs II., Richard Wagner komponierte dort auch an seiner Oper "Parzival", ist heute eine Hütte des DAV, Sektion Vierseenland. Bei herrlichstem Wetter und toller Winterlandschaft hatten wir eine geniale Aussicht auf Zugspitze, Ahrnspitze, Estergebirge usw. Nach einer ausgiebigen Brotzeit ging es über die Forststrasse wieder, in 70 Minuten, zurück zum Parkplatz. Eine herrliche Tour bei schönstem Winterwetter und verschneiter Landschaft.
Günter Kleinen


Sonntag,
09.01.2011
Winterwanderung zum Pendling 1.563 m (593 Hm)
Der Ausgangspunkt unserer Wanderung soll heute Thiersee, Ortsteil Schneeberg sein. Die Fahrstrecke dorthin führt am Schliersee und Wendelstein vorbei, durch Bayrischzell und Landl und über die Thierseer Ache. Nach den frühlingshaften Temperaturen der letzten Tage zeigen sich schon viele Flächen schneefrei. Vom Parkplatz an geht es zügig bergauf, erst auf einer Forststraße, aber schon bald auf größtenteils schneefreien Waldsteigen. Dabei erblicken wir rechts im Wald die erste Schneerose. Kurz vor dem Gipfel erleichtern einige Staffeln den Anstieg. Nach etwa 1,5 Std. erreichen wir zuerst das Gipfelkreuz des Pendling und kurz danach ein zweites Kreuz mit der Aufschrift „Herr aller Berge“. Wir genießen den herrlichen Rundblick hinunter ins Inntal und nach Kufstein.. Dahinter erhebt sich in majestätischer Schönheit der Wilde Kaiser. Durch den Fön erscheint das Massiv zum Greifen nahe. Nach kurzem Abstieg zum Pendlinghaus (1.537 m) genießen wir die Rast bei mindestens zweistelligen Plusgraden auf der Sonnenterasse. Auf dem Rückweg ist noch mal ein kurzer Anstieg zur „Schönen Aussicht“ zu bewältigen. Ein Kreuz soll an die Heimkehrer des 2. Weltkrieges erinnern. Dann wandern wir weiter abwärts vorbei an der Kala-Alm und der Kapelle, die dem Hl. Domitius, Einsiedler und Märtyrer aus Syrien, gewidmet ist. Nun trennt sich die Wandergruppe. Einige wollen einen schmalen Steig meistern, die anderen bevorzugen die bequemere Forststraße. Man trifft sich wieder im Alpengasthof Schneeberg, wo wir vor der Heimfahrt mit verführerischen Köstlichkeiten verwöhnt werden. Diesmal waren wir 22 Personen, wobei der Frauenanteil 75 % betrug – so was können nur die NaturFreunde aufweisen! Ein großes Danke an unseren Wanderführer Werner Schuppan für diesen wunderschönen Tag.
Bärbel Dreysig



Freitag,
07.01.2011
Zur ersten Monatsversammlung im neuen Jahr trafen sich 20 Mitglieder/rinnen.
Nach dem Rückblick auf die letzten Aktivitäten und die Vorschau auf kommende Touren, zeigte Christa Fotos von den Touren zur Buchsteinhütte, dem Kramerplateauweg und dem Illingstein.
Ewald beglückte uns mit schönen Fotos vom Bodensee und dem Meraner Höhenweg mit der Texelgruppe. Anschließend wurde noch lange über Vergangenes und Zukünftiges geredet und ein schöner Abend ging zu Ende.
Günter



Donnerstag,
30.12.010
NaturFreunde, zum Jahresausklang auf dem Illingstoa.
Pünktlich um 9.00 Uhr startete der Fahrzeugkonvoi, vollbesetzt mit NaturFreundinnen undNaturfreunde – Freunde und deren Freunde Richtung Ohlstadt. Natürlich umweltfreundlich, mit viel Sonnenenergie im Herzen. Ohne Grödel aber mit Gamaschen war die fachkundige Feststellung beim Abmarsch vom Wanderparkplatz. Die Glühweinflaschen, Holzscheite und sonstige Lasten waren gleich zum Transport verteilt. Nach dem ersten verschnaufen und sammeln auf der steilen Forststrasse hieß es, wir sind 24 Personen und alle sind dran. Ich zählte fast 20 Weiberleut und noch einige Holzträger dazu. Wallo, der Musikant in seiner glänzenden Lederhose, die Geige in der einen und die Trompete in der anderen Hand wurde bald zum Truppführer. Mir kam dabei die die Geschichte vom Rattenfänger von Hameln in den Sinn. Der Aufstieg durch den tief verschneiten Bergwald wurde zu einem schweiß- treibenden und zweifelhaftem Genuß. Der schon sonnengetränkte Nebel vor Rauhkopf und Heimgarten bekam eine richtig blaue Tönung. Typisch für das blaue Land. Wallo, mit seinem Gepäck in den Händen erinnerte mich inzwischen an einen Passanten, dem trotz großer Eile die S-Bahn davongefahren war. Dann doch der Gipfel. Wunderschön unser Plateau mit Feuerstelle, Holzvorrat, Gipfelkreuz, Sitzgelegenheit im Schnee, Aussicht, und noch alles im dichtem Nebel, aber toll. Bald war der erste Glühwein über dem rußenden Benzinkocher erhitzt und die Funken vom Lagerfeuer konnten die ersten Löcher in die Anoraks schmoren, einfach herrlich. Wallo hatte seine Bewunderinnen wieder fest im Griff. Auf erhöhtem Schneepodest drapiert, spielte er auf seiner Geige himmlische Weisen. Seine Fans (Fansinnen) umscharten Ihn und ich glaube, einige ruhten sogar auf den Knien. Die Sonne konnte gar nicht anders, sie musste scheinen. Letzte Nebelfetzen flogen vorbei und die Fansinnen schwebten Feen gleich um vom Feuertopf frischen Glühweinnektar zu holen. Ich meinte sogar ich hätte einige mit Kamm und Lippenstift hantieren sehen, vielleicht war ich aber nur geblendet. Für Hotpants und Stöckelschuhe waren die Umstände dann doch etwas ungünstig. Die Männer verharrten in Demut. Sie sorgten für Feuer, Stockbrot und frischen Manna, wie es sich gehört. Zur rechten Zeit zog der Nebel wieder ein und mahnte bald zum Aufbruch. Lange konnte man das Kichern und das Geschnatter der glücklichen, in langer Reihe hinabstolpernden Freunde verfolgen.
Gez. Ein Holzträger



Dienstag,
14.12.2010
Weihnachtsfeier bei den Naturfreunden.
Wie schon seit vielen Jahren, so fand auch heuer wieder die große Naturfreundefamilie zu einer besinnlichen Feier im Heim der Trachtler zusammen. In dem gemütlichen Saal, der von fleißigen Helferinnen geschmückt und festlich herausgeputzt war, konnte man sich leicht der vorweihnachtlichen Atmosphäre hingeben. Bei Kerzenschein und köstlichen Bäckereien wie Anisplätzchen, Zimtsterne, Linzer Augen, Ingwerbäckerei, Lebkuchen, Spitzbuben und Schokoladenbäckereien um nur einige zu nennen, die von den Besucherinnen als Probe ihrer Backkunst gespendet wurden, konnten wir uns den Abend versüßen. Zum Auftakt der Feier musizierten die Bläser Quattro Musica, die den Naturfreunden schon seit fast 30 Jahren, damals noch als Turmbläser, die Treue halten. Die Singgruppe des Vereins war wie immer ein fester Punkt im Programm. Zu den Waldramer Sängerinnen, die eine große Wertschätzung in Volksmusikkreisen im weiten Umland erfahren, bestehen besondere Verbindungen zu den Naturfreunden. Als Sprecher des Abends konnte Herbert Brustmann überzeugen. Mit humorvollen und manch nachdenklichen Texten konnte er die Zuhörer für sich gewinnen. Luise und Anni, unsere Flötistinnen, sind inzwischen zu hübschen Damen herangewachsen und können sich hören und sehen lassen. Mit Heidi Gantner, einer erfahrenen und hervorragenden Harfinistin konnten wir eine weitere Mitgestalterin für unseren Abend gewinnen. Den Mitwirkenden ist es gelungen uns eine Stunde der Entspannung, Besinnlichkeit, Fröhlichkeit und Nachdenklichkeit zu bescheren und uns zu erfreuen.


Sonntag,
28.11.2010

Wer kennt schon den Hennerer Hof in der Au, zu erreichen vom Schliersee durch das versteckte Breitenbachtal. Am Hof, direkt hinter dem Wanderparkplatz erwarteten uns   (19 Personen) schon die Wirtsleut und wir konnten unsere Essenswünsche für die Kaffeepause zum Ende der Tour nennen. Wir einigten uns auf Käsesahne und Eierlikörtorte und vorher eine Gemüsesuppe, die von der Wirtin frisch zubereitet wurden.
Durch den frisch gefallenen Schnee stapften wir auf schon eingetretener Spur bergwärts. Im baumfreien Almgelände wurde der Schnee knietief. Nach gut einer Stunde war die Kreuzbergalm erreicht, unter deren Vordach wir unsere erste Brotzeitpause machten. Der folgende Aufstieg zur Gindelalmschneid, auf 1335 m, verlangte uns dann doch einiges ab und wir kamen zum schwitzen. Über die Gindelalm gelangten wir zum Ausgangspunkt, zu den Wirtsleuten des Hennerer Hofes.
Werner

Freitag,
05.11.2010

Bei der Monatsversammlung zeigte Heiner Dittmann Fotos vom Herbstzug der Kraniche, auf Draß an der Ostsee. Anschließend gab es noch einen Film von der Tierwelt auf Rügen, 24 Naturfreundinnen/Freunde und Gäste waren anwesend.
Günter


Sonntag,
31.10.2010

Zum Saisonausklang trafen sich 27 Naturfreunde/innen in Garmisch-Partenkirchen, am Parkplatz der Wankbahn.

Bei herrlichstem Wetter gingen wir zur St.Anton-Kapelle. In der Kapelle sangen die Waldramer Sängerinnen einige schöne Lieder. Angelockt durch den wunderschönen Gesang, kam der Pfarrer und erzählte uns was über die Kirche.
Dann ging es weiter zur Eckenhütte, wo wir uns, bei herrlicher Aussicht, eine Brotzeit verdient hatten. Anschließend gingen wir über die Gamshütte zum Parkplatz zurück.
Um 15:00 Uhr trafen wir uns dann auf der Kreuthalm mit der Mittwochswandergruppe. Nach dem Kaffeetrinken hatte Werner Schuppan ein Quiz vorbereitet, was mit großem Eifer und viel Freude gemacht wurde. Die Waldramer Sängerinnen trugen noch ein paar Lieder vor, Alois und Wallo spielten zünftige Weisen auf der Gitarre, Geige und Trompete. Nach dem Abendessen ging ein wunderschöner Tag zu Ende.
Günter



25.09.-02.10.2010
Herbstzug der Kraniche an der Ostsee - mit NaturFreunden und LBV- Mitgliedern.Ein Ferienhaus an der östlichen Boddenküste war das Quartier für die aus Naturfreunden und LBV- Mitgliedern bestehende Erkundungsgemeinschaft. Schon am ersten Abend durften wir den Flug der Kraniche erleben. In endlosen Formationen flogen sie, laute Schreie von sich gebend, direkt über unser Haus. Mit Beginn des nächsten Tages wiederholte sich das Ereignis, nur in umgekehrter Richtung. Die Kraniche verbringen die Nächte auf den flachen Werderinseln an der Ostsee und fliegen mit Tagesbeginn zu den Futterplätzen auf dem Land. 17 000 Kraniche waren nach Auskunft der Ranger, von Skandinavien kommend, auf Zwischenstation an der Ostsee, um sich für den Weiterflug nach Südspanien und Afrika Kraftreserven anzufressen. Die Zeit des Kranichzuges ist zu einer weiteren Jahreszeit für Naturbeobachter und Ferienwohnungs- Vermittler in Mecklenburg Vorpommern geworden. Heiner Dittmann hat unsere Gruppe mit großer Sach- und Ortskenntnis zu den interessantesten Zielen geführt. Wir konnten auf Pramort den Einflug tausender Kraniche zum Schlafplatz bei Sonnenuntergang erleben, Seeadler beobachten und viele Wasservögel erspähen. Bei Zingst haben wir Strandwanderungen im Sturm gemacht und bei Prerow auf dem Darß Radlausflüge zum Weststrand. Stralsund mit Altstadt, Meeresmuseum und Oceaneum, die Insel Hiddensee und die Naturstation für Kraniche in Großmoordorf waren weitere Stationen. Und immer wieder viele Kraniche, an Fütterungsstellen, auf Maisfeldern, in der Luft, im Formationsflug, gegen den Wind ankämpfend.

Werner





 

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