Bei bestem Winterbergwetter sind wir, sieben NaturFreundinnen und der Tourenleiter, gegen 9:00 vom Wank-Parkplatz zum Aufstieg gestartet. Da die Wege im unteren Bereich durch den Wald teilweise vereist waren, zogen wir uns gleich die Grödel an. Gottseidank kamen wir mit zunehmender Höhe mehr und mehr in die Sonne, wo es wärmer wurde und sich uns immer wieder großartige Ausblicke auf Garmisch und die gegenüber liegenden Berge des Wettersteingebirges, allen voran Alpspitze und Zugspitze, boten. Beseelt von diesen Eindrücken und gestärkt durch die ein oder andere Ess- und Trinkpause erreichten wir bereits nach gut drei Stunden den Gipfel. Respekt vor der Leistung der Gruppe angesichts der ca. 1.100 Hm im Aufstieg!

Am Gipfel wurde uns klar, warum der Wank als Sonnenbalkon von Garmisch-Partenkirchen gilt: Wow - was für ein Rundum-Panorama auf die zahllosen Gipfel von Mangfall- und Karwendelgebirge im Osten, Wetterstein- und Mieminger Berge im Süden, Ammergauer Alpen im Westen sowie Estergebirge und Bayrische Voralpen im Norden. Da die Wankbahn zwischen dem 7.1. und 2.4.2026 in Revision ist, mussten wir uns den Gipfel auch nur mit einigen wenigen anderen Wanderern teilen. Da nahmen wir die Einladung eines freien Bankerls zu einer ausgiebigen Brotzeitpause beim markanten, frisch vergoldeten Gipfelkreuz doch gerne an. Zur Belohnung gab es für alle noch eine Gipfelschokolade von Rita und einen Gipfelschnaps von Alfred, Herz was willst Du mehr! Nach den obligatorischen Gipfelfotos entschieden wir uns, wieder über den Aufstiegsweg abzusteigen, so dass wir die Sonne und die schöne Ausssicht noch weiter genießen konnten.

Um dem drohenden Rückreisestau aus Garmisch heraus zu entgehen, sind wir gleich nach dem Abstieg vom Parkplatz in Richtung Heimat losgefahren und auf der Rückfahrt noch in Fröhlichs Wirtshaus in Großweil eingekehrt. Dort haben wir die schöne Tour bei guten Speisen und Getränken nochmal Revue passieren lassen.

Vielen Dank an die Gruppe und Kompliment für die tolle Leistung!

Alfred S.